Die Ostseeinsel Bornholm, die östlichste Insel Dänemarks, ist bei Touristen insbesondere für ihre Strände, die Natur und das besondere Klima beliebt. Wenn man aber auf Bornholm Urlaub macht, sollte man sich die kulturelle Angebote der Insel nicht entgehen lassen. Kulturtourismus bedeutet auf Bornholm, die berühmten und die Ruine zu besuchen. Die Rundkirchen wurden zum Wahrzeichen Bornholms. Die Bauten haben einen kreisförmigen Grundriss und dienten zur Verteidigung, zur Lagerung und als Kirchenhäuser. Die weiss getünchten Rundkirchen auf Bornholm sind grösstenteils mehr als 800 Jahre alt. Die Bekanntesten davon sind: Nyker (dieKleinste der Bornholmer Rundkirchen – bei Rønne), Olsker (die Höchste und Schlankeste von Bornholms Rundkirchen),Nylars (die Jüngste und Besterhaltene Rundkirche auf Bornholm – 10 km von Rønne) und Østerlars (Die Gößte der Bornholmer).Ebenfalls sehenswert ist die Ruine Hammershus, die älteste Burgruine Nordeuropas. Sie liegt auf der Nordwestseite Bornholms und ist näher an Deutschland und Schweden als an Dänemark. Die Ruine wurde auf einer Klippe 74 Meter über dem Meer gebaut und von einer Ringmauer von 750 Meter umgeben. Die Aussicht von der Ruine ist bezaubernd: An klaren Tagen können Sie bis nach Schweden schauen. Der Eintritt ist frei.
Archiv für September 2007
Die Rundkirchen
Freitag, 21. September 2007Allgemeines über Bornholm
Freitag, 21. September 2007Die Insel Bornholm befindet sich in der Ostsee und ist die östlichste Insel Dänemarks. Bronholm liegt zwischen Schonen und Hinterpommern etwa 40 Kilometer von der Südküste Schwedens entfernt. Bornholm hat eine Größe von 588 Quadratkilometer und bildet mit der Ostsee eine ca. 160 Kilometer lange Küste. Sandstrände gibt es auf der Insel Bornholm nur an der Südostecke bei Duodde, ansonsten gibt es nur Steil- und Felsküsten. Die Bevölkerung der Insel hat sich seit 1850 (mit 27.927 Einwohner ) bis 2007 ( 44.040 Einwohner ) fast verdoppelt. Die Landschaft Bornholms wurde von der Eiszeit geprägt, darum verfügt die Insel nur über Hügel und keine Gebirge. Die Insel wurde schon 8000 v.Chr. von Jägergruppen besiedelt. Dann begann man vor fast 5000 Jahren Ackerfelder anzubauen, dafür mussten die Wälder abgebaut werden. Anfang der neunziger Jahren fand man bei Ausgrabungen tausende von Goldmännchen, kleine Goldstücke mit menschlichen Figuren, die auf das Jahr 800 v.Chr datiert werden. Diese Goldmännchen und andere interessante Funde, können Sie in Museen besichtigen. Das bekannteste Museum ist das Bornholmer Kunstmuseum, das im 1993 erbaut wurde. Das angenehme Klima, die Natur und die Strände sowie auch die vielen vorzeitlichen Denkmäler der Ostseeinsel locken immer mehr Touristen an. Es gibt viele Betätigungsmöglichkeiten: Wandern, Radfahren, Golf, Reiten und natürlich Schwimmen.